Deutscher Gewerkschaftsbund

16.04.2020

Tag der Arbeit - Online

Unser Motto zum 1. Mai 2020: Solidarisch ist man nicht alleine!

1. Mai 2020

DGB/F. Bodenschatz

Am 1. Mai 2020, dem Tag der Arbeit, wird es keine Kundgebungen auf Straßen und Plätzen geben - denn in Corona-Zeiten heißt Solidarität: Abstand halten.

Deshalb holen wir den Tag der Arbeit in diesem Jahr ins Netz.

Ab dem 18. April beginnen wir mit verschiedenen Beiträgen auf Facebook und Instagram.

 

Außerdem wollen wir von Euch wissen: "Was bedeutet Solidarität für Dich?"

Solidarität mit den Beschäftigten, die in der Corona-Krise für uns alle da sind? Solidarität mit Nachbarinnen und Nachbarn? Solidarität in der Partnerschaft, wenn ihr Euch alle Aufgaben in Haushalt und Familie partnerschaftlich teilt? Solidarität mit Geflüchteten? Solidarität mit Menschen in Not? Oder einfach Solidarität, indem ihr Euch einen Netflix-Zugang teilt?

Sagt es uns. Schickt uns Euer Statement als Text, als Foto oder als Video.

Wie Ihr mitmachen könnt, erfahrt Ihr hier.

 

Macht mit beim virtuellen Chorprojekt zum 1. Mai!

Unser Ziel: Möglichst viele Mitwirkende aus allen Teilen Deutschlands, die sich für den Kultsong "You‘ll never walk alone" zu einem großen Chor der Solidarität vereinen. Als musikalische Entsprechung unseres Maimottos "Solidarisch ist man nicht alleine!"

Werdet Teil des Mitsing-Projektes zum 1. Mai. Und erhebt Eure Stimme für den Zusammenhalt in schwieriger Zeit.

Wie Ihr mitmachen könnt erfahrt Ihr hier.

 

Livestream zum Tag der Arbeit

www.dgb.de/erstermai

Gemeinsam demonstrieren wir digital für Solidarität und soziale Gerechtigkeit:

• mit Musiker*innen und Comedians
• mit Talks und Interviews
• mit Solidaritätsbotschaften aus ganz Deutschland

1. Mai 2020 - 11 Uhr


Nach oben
23.03.2020

Mit Anstand Abstand halten: „Solidarisch ist man nicht alleine“

Absage der 1. Mai Kundgebungen 2020

"Wir können es heute schon beobachten: Überall erblühen neue Formen der Solidarität", erklärt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann angesichts der Corona-Krise. Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus zwinge die Gewerkschaften aber auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung: "Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai Kundgebungen dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!"

Absage 1. Mai 2020

DGB

Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB):

Die Corona-Pandemie bedeutet ein Leben im Ausnahmezustand: Viele Menschen können nicht zum Arbeitsplatz, unsere Kinder nicht in die Schulen und Kitas, wir sehen unsere Verwandten nicht mehr, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Kolleginnen und Kollegen. Viele sorgen sich um ihre Existenz.

Auch wir Gewerkschaften sehen uns aktuell mit einer neuen Situation konfrontiert, die uns alle extrem fordert. Wir wissen aber auch, wieviel Solidarität bewirken kann. Die Gewerkschaften haben ihre Kraft und Durchsetzungsfähigkeit schon immer aus dem Füreinander-Einstehen der Vielen bezogen. So haben sie für mehr Gerechtigkeit gesorgt und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erkämpft. Darum geht es auch heute wieder: Auch jetzt können und müssen wir solidarisch Leben retten. Wir können Verantwortung übernehmen. Für uns, und für alle anderen.

Die Solidarität, die die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus uns allen abverlangt, zwingt uns auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung. Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai Kundgebungen dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten! Nächstes Jahr werden wir wieder mit vielen Menschen die Straßen und Plätze füllen und den 1. Mai feiern: Das – weltweit – größte Fest der Solidarität. Und wir werden feiern, dass wir die Corona-Krise gemeinsam überwunden haben.

Heute aber gilt es erst einmal jenen zutiefst zu danken, die uns tagtäglich – mit hohem Risiko für die eigene Gesundheit – vor dem Virus schützen, unsere Versorgung gewährleisten und die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten. Wir müssen sie unterstützen, wo immer möglich! Ob Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die Beschäftigten bei Ver- und Entsorgungsdiensten, LKW- und Bus-Fahrerinnen und -Fahrer oder das Zugpersonal – sie alle verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität. Wir alle müssen uns jetzt dafür einsetzen, dass ihre Arbeit angemessen gewürdigt wird und sie anständige Arbeitsbedingungen haben.

Die Solidarität der Gesellschaft brauchen aber auch diejenigen, die von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders betroffen sind, die um ihre Existenzgrundlage fürchten oder um die ihrer Familien, die von Betriebsschließungen, Kurzarbeit oder Geschäftsaufgabe bedroht sind. Viele Menschen müssen zuhause arbeiten und sich gleichzeitig um ihre Kinder kümmern. Wir müssen dafür sorgen, dass ihr Arbeitsplatz und ihr Einkommen gesichert bleiben. Wir warnen Arbeitgeber vor jedem Versuch, die Situation zu missbrauchen und Arbeitnehmerrechte einzuschränken! Wir fordern von der Politik, dass sie alle notwendigen Mittel zur Überwindung der Krise mobilisiert.

„Solidarisch ist man nicht alleine“, das gilt auch mit Blick auf Europa. Der Virus kennt keine Grenzen. Deshalb müssen die Regierungen der Europäischen Union eng zusammenarbeiten und ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie miteinander abstimmen. Wir werden es nicht zulassen, dass der Kampf gegen das Corona-Virus den Nationalisten in die Hände spielt und sich zum Spaltpilz für das geeinte Europa entwickelt. Angst, Wut und Nationalismus sind keine guten Ratgeber. Nur mit Solidarität, mutigem und entschiedenem Handeln und Besonnenheit stehen wir die Krise gemeinsam durch.

Wir können es heute schon beobachten: Überall erblühen neue Formen der Solidarität, wie Nachbarschaftshilfen, Einkaufsgemeinschaften oder Jugendorganisationen, die alte Menschen und andere Hochrisiko-Gefährdete unterstützen. Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Kunst im Netz, Museen öffnen virtuell, Schulen entwickeln innovative Lehrmethoden. Allerorts leben Menschen vor:

Solidarisch ist man nicht alleine! Solidarität ist ansteckend!


Nach oben
26.02.2019

1. Mai 2019 in Bamberg

Europa. Jetzt aber richtig!

1. Mai 2019 - Europa. Jetzt aber richtig!

DGB

9.30 Uhr Demonstrationszug ab Bahnhof

10.00 Uhr Kundgebung am Gabelmann

Es spricht: Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall

Es wirken mit: Jugend der IG Metall

Musikalische Gestaltung: „Rickbop“

Im Anschluss: Familienfest

Nationale sowie internationale Spezialitäten, Hüpfburg und Zauberer Klausini, Infostände von Gewerkschaften und anderen Organisationen.


Nach oben
24.03.2017

1. Mai 2017 in Bamberg

WIR SIND VIELE. WIR SIND EINS.

9.30 Uhr          Demonstrationszug

                        ab Bahnhof mit der Samba-Gruppe

                        „Bateria quem é

10.00 Uhr         Kundgebung am Gabelmann

 

Es spricht:        Jürgen Wechsler

                       Bezirksleiter IG Metall Bayern

 

Es wirken mit:  Jugend der IG Metall

                       Musikalische Gestaltung: „Rickbop“

 

Im Anschluss:   Familienfest mit Musik und nationalen sowie internationalen Spezialitäten. Der Zauberer Klausini verzaubert Groß und Klein, Hüpfburg, Infostände von Gewerkschaften und anderen Organisationen.


Nach oben
21.03.2016

1. Mai 2016 in Bamberg

9.30 Uhr          Demonstrationszug

                        ab Bahnhof mit der Samba-Gruppe

                         „Bateria quem é

10.00 Uhr         Kundgebung am Gabelmann

 

Es spricht:       Luise Klemens

                       Ver.di Landesbezirksleiterin Bayern

 

Es wirken mit:  Jugend der IG Metall

                       Musikalische Gestaltung: „Rickbop“

 

Im Anschluss:      Familienfest mit Musik und nationalen sowie internationalen Spezialitäten. Der Zauberer Klausini verzaubert Groß und Klein, Hüpfburg, Infostände von Gewerkschaften und anderen Organisationen.


Nach oben
01.04.2014
Tag der Arbeit

1. Mai 2014 in Bamberg

 

9.30 Uhr         Demonstrationszug, ab Bahnhof mit der Samba-Gruppe „Bateria quem é“

10.00 Uhr        Kundgebung am Gabelmann:

Es spricht:        Dominik Schirmer,  (Verdi)

Es wirkt mit:     Jugend der IG Metall

Musikalische Gestaltung: „No-Lyrics“

Im Anschluss: Familienfest mit Musik und internationalen Spezialitäten. Der Zauberer Klausini verzaubert Groß und Klein, Hüpfburg, Infostände von Gewerkschaften und anderen Organisationen.

1.Mai14

DGB


Nach oben
19.02.2013
Tag der Arbeit

1. Mai 2013 in Bamberg

1. Mai 2013

DGB

9.30 Uhr          Demonstrationszug, ab Bahnhof mit der Samba-Gruppe „Bateria quem é

10.00 Uhr        Kundgebung am Gabelmann:

Es spricht:       Jürgen Kerner,  (IG Metall-Vorstand)

 

Es wirkt mit:    Jugend der IG Metall

Musikalische Gestaltung: „Handmade“

Im Anschluss:  Familienfest

mit Musik und internationalen Spezialitäten. Der Zauberer Klausini verzaubert Groß und Klein, Hüpfburg, Infostände von Gewerkschaften und anderen Organisationen.

 

"1.Mai 2013 - Unser Tag: Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa." lautet das diesjährige Motto zum Tag der Arbeit.
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sagen Ja zur europäischen Integration. Wir wollen die Zukunft Europas sozial gestalten.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lädt alle ein, um den Tag der Arbeit gemeinsam zu begehen. Dazu gehören politische Aktionen, Reden aber auch diskutieren und feiern.
Der Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung – der 1. Mai ist ein Datum von großer Symbolkraft.

1. Mai Bamberg

Hanns Meier


Nach oben
12.03.2012
Tag der Arbeit

1. Mai 2012 in Bamberg

1.Mai Bamberg

DGB


„Gute Arbeit für Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“ lautet das diesjährige Motto zum Tag der Arbeit. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sagen Ja zur europäischen Integration. Wir wollen die Zukunft Europas sozial gestalten.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte alle eingeladen, um den Tag der Arbeit gemeinsam zu begehen. Dazu gehören politische Aktionen, Reden aber auch diskutieren und feiern.

1. Mai Bamberg

Hanns Meier

1. Mai Bamberg

Hanns Meier

1. Mai Bamberg

Hanns Meier

1. Mai Bamberg

Hanns Meier

Tag der Arbeit

DGB

Nach oben