Deutscher Gewerkschaftsbund

03.03.2016

DGB-Treffen mit Staatssekretätin Anette Kramme

Die Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium, MdB Anette Kramme, traf sich mit DGB-Kreisvorsitzenden um über das Thema Werkverträge und Leiharbeit zu informieren.

Staatssekretärin Kramme weiß um das hohe Risiko, dass Leiharbeitnehmer haben, kurzfristig wieder arbeitslos zu werden. Denn nach wie vor endet rund die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse nach weniger als drei Monaten und auch der Missbrauch durch Werkverträge nimmt immer weiter zu.

Leiharbeit und Werkverträge dürfen die Stammbelegschaft nicht verdrängen. Trotzdem werden diese Mitarbeiter immer wieder dazu benutzt, um Druck auf die Löhne und Arbeitsbedingungen der Stammbeschäftigten auszuüben.

Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, missbräuchliche Nutzung Regelungen gesetzlich zu verbieten. Deshalb soll es zukünftig eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten für Leiharbeitnehmer geben. Außerdem ist eine zwingende Geltung von Equal-Pay, also gleicher Lohn für gleiche Arbeit nach 9 Monaten vorgesehen. Zusätzlich soll der Einsatz von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher verboten werden.
Darüber hinaus ist ein erweitertes Informationsrecht für Betriebsräte beim Einsatz von Werkverträgen im Unternehmen vorgesehen.

A. Kramme

(v.l.n.r.) B. Köhler (KV Hof), A. Kramme (parl. Staatssekretärin), M. Eckardt (DGB-Oberfranken), C. Gerdes (KV Forchheim) DGB/M.Eckardt


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