Deutscher Gewerkschaftsbund

17.01.2017
Schney

Neujahrsempfang des DGB-Kreisverbandes Lichtenfels

Zum traditionellen DGB-Neujahrsempfang begrüßte DGB-Kreisvorsitzender Heinz Gärtner zahlreiche Gäste aus den umliegenden Betrieben, Behörden aber auch aus der Vereinswelt, kirchlichen Verbänden und der Kommunalpolitik, die der Einladung in das evangelische Gemeindezetrum nach Schney gefolgt waren.
Er betonte, dass besondere Anerkennung denen gebührt, die sich ehrenamtlich engagieren.  
Der DGB-Kreisverband setze sich auch dieses Jahr vor Ort für "Faire Löhne, solidarische Gesellschaft, starke Rente" ein, sagte Gärtner und nahm damit Bezug auf das Thema des Abends. "Wer 45 oder 50 Jahre gearbeitet hat, der muss auch von seiner Rente leben können", forderte Gärtner. Gemeinsam mit weiteren Arbeitnehmer- und Sozialverbänden aus der Region wolle sich der DGB-Kreisverband auch im neuen Jahr wieder für die Belange der Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslosen engagieren, hob Heinz Gärtner hervor.

Pfarrerin Tanja Vincent hob die gemeinsamen Ziele der kirchlichen und gewerkschaftlichen Aktivitäten sowie die gute Zusammenarbeit in der Region hervor.

Dritter Bürgermeister Winfried Weinbeer bedankte sich beim DGB-Kreisverband für dessen gesellschaftliches Wirken. Er bedauerte, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht immer so gerecht bezahlt werden, wie es sein sollte. Arbeitnehmer verdienen es, dass sie gerechte Löhne bekommen, mit denen sie ihre Familien ernähren können und später eine gute Rente beziehen.

In seinen Grußworten betonte DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias Eckardt das Erreichte beim Mindestlohn und der Leiharbeit. Das Thema Rente bleibe ein gewerkschaftliches Kernthema auch im Bundestagswahljahr.

"Auch im Interesse der jüngeren Generation müssen wir uns jetzt um ein stabiles Rentenniveau kümmern", so die DGB-Regionssekräterin Julia Römer in ihrer Rede. Auch sie betonte, dass gewerkschaftliches Ziel sei, dass Arbeitnehmer, nachdem sie jahrzente gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, eine Rente bekommen, von der sie in Würde leben können. 

Ein weiteres Absenken des Rentenniveaus führe zu vermehrter Altersarmut. Als Kern der Alterssicherung bezeichnete Römer die gesetzliche Rentenversicherung. Private Vorsorge sei nicht das worauf zu setzen sei. Die Bilanz nach 15 Jahren Riesterrente falle ernüchternd aus, bilanzierte Julia Römer. "Die, die Riesterrente brauchen würden, haben sie nicht. Und die, die sie haben, brauchen sie nicht! Sie fordert "anstatt die Rücklagen der Rentenversicherung weiter zu verpulvern, sollten diese zu einer Demographie-Reserve ausgebaut werden", nur so könne die Rentenversicherung für die Zukunft und kommende Generationen gut aufgestellt werden.


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