Deutscher Gewerkschaftsbund

21.08.2012
DGB-Jugend Oberfranken:

DGB-Jugendseminar in Schney

„Heute für morgen ein Zeichen setzen“, unter dieser Überschrift lud die DGB-Jugend zu einer Informationsveranstaltung über Zukunftsperspektiven der jungen Generation in der Region ein. Drei Tage diskutierten Vertreter der DGB-Jugend, Jugendringdelegierte und Studenten im Schloss Schney.

Ziel der Zusammenkunft, erläuterte der nordbayerische DGB-Jugendsekretär Björn Wortmann, war es, sich zu vernetzen und konkrete regionale Projekte vorzubereiten. Im Mittelpunkt standen dabei gewerkschaftliche Jugendarbeit in der Region und die Ausarbeitung eines Aktionsplans.

Der DGB-Regionalvorsitzende Mathias Eckardt begrüßte die Teilnehmer. Mathias Eckardt bedauerte, dass gerade junge Leute nach Ausbildung und Studium oft keine feste Beschäftigung in der Region finden und deshalb in die Ballungszentren abwandern. Um junge Nachwuchskräfte zu halten, müssten ihnen mehr Perspektiven geboten werden.

Der „Arbeit in den Kreisjugendringen – Inhalte, Projekte, Strukturen“ widmete sich Astrid Beckmann. Die Referentin für Jugend in Bayern gab einen Überblick über aktuelle Beschlusslagen des bayerischen Jugendrings und die Möglichkeiten, Jugendringsarbeit mit gewerkschaftlicher Jugendarbeit zu verzahnen. Astrid Beckmann stellte ein Positionspapier zum Thema „Sicherer Berufseinstieg“ vor, das bei den bayerischen Jugendverbänden eine breite Mehrheit fand.

Der freie Journalist Robert Andreasch setzt sich intensiv mit der rechten Szene in Bayern auseinander. Rechtsextreme versuchen zunehmend gewerkschaftliche Themen zu besetzten und diese dann deutschnational zu wenden. Gewerkschaftliche Arbeit muss solchen Entwicklungen strikt entgegenwirken insbesondere auch in der Jugendarbeit.

Auf Ausbildungs- und Studienqualität ging der Bezirksjugendsekretär des DGB-Bayern Mario Patuzzi ein. Insbesondere wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einer betrieblichen dualen Ausbildung sowie einem Hochschulstudium erörtert. Interessant sei, dass das duale Ausbildungssystem international ein hohes Ansehen habe und insbesondere bei größeren Betrieben vermehrt ein duales Studium angeboten werde.

Die Punkte Ausbildung und Studium, Berufseinstieg sowie Rechtsextremismus werden in den kommenden Wochen gesondert im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Aktionen behandelt, waren sich die Anwesenden einig.

DGB-Kreisvorsitzender Heinz Gärtner lud am Nachmittag zu einem Besuch der unterirdischen Gänge in Lichtenfels und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein ein.

DBB Jugendseminar Schney

H. Gärtner


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