Deutscher Gewerkschaftsbund

Neuwahl im Ortskartell Schney

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen ein Rückblick und eine Vorschau auf die Arbeit des Ortskartells sowie die Neuwahl des Vorstands.„Gerechtigkeit in der Arbeitswelt der Region“, das hat sich das Schneyer DGB-Ortskartell auf die Fahne geschrieben, lobte DGB-Regionsvorsitzender Mathias Eckardt die Arbeit des Schneyer DGB-Ortskartells.

Die ehrenamtliche Arbeit der Gewerkschafter in den Kommunen würdigte Mathias Eckardt. Durch das Engagement steige das Gewicht der Gewerkschaften vor Ort und werde verstärkt anerkannt. Hier sei das DGB-Ortskartell mit seinem langjährigen Vorsitzenden Heinz Gärtner an der Spitze vorbildlich in der Region. Erfreulich sei auch, dass vermehrt auch wieder jüngere Leute bereit sind bei Aktionen mitzuwirken.
Ein großes Problem für die regionalen Arbeitsmärkte, der DGB-Regionalvorsitzende weiter, sei die zunehmende Verarmung der Gemeinden und Städte. Gerade die Kommunen seien aber der Antriebsmotor für die Wirtschaft vor Ort. Sie fördern und stützen die kleinen sowie mittelständischen Betriebe. Sie sorgen damit für sichere Arbeitsplätze und halten die jungen Leute in der Region. Dabei sei es aber wichtig, dass die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, damit die Kommunen ihre Aufträge an Firmen vergeben können, die sich an Tarifrecht halten. Nachdem nun die Leiharbeit verstärkt auf tarifliche Grundlagen gestellt werden, gebe es nun die Tendenz von Betrieben in der Region, Tarifbedingungen mittels Werkverträge zu umgehen. „Arbeitnehmer, die ein vernünftiges Entgelt erhalten, seien für die Entwicklung einer Kommune fruchtbarer als Betriebe, die mit Dumpinglöhnen, die die Beschäftigten zu Aufstocker und somit zu Sozialleistungsempfängern machen“, betonte Mathias Eckardt.
Ortskartellvorsitzender Heinz Gärtner blickte auf die vielen Aktivitäten und Veranstaltungen des Schneyer DGB-Ortskartells zurück. Neben Informationsveranstaltungen lege das Ortskartell auch einen großen Wert auf kulturelles Engagement und Geselligkeit. Die Bildungsfahrten ins In- und Ausland werden sehr gut angenommen. In Zusammenarbeit mit den Lichtenfelser Falken werden auch immer wieder musikalische Glanzlichter im Lichtenfelser Stadtschloss angeboten. So treten am Freitag Abend, den 27. April, die Sängerin Andrea Pancur und der Instrumentalist Ilya Shneyveys im Lichtenfelser Stadtschloss unter der Überschrift „Alpenklezmer-glühen“ auf. Karten gibt es bereits im Vorverkauf bei der Schneyer Lottoannahmestelle „Heudecker“ sowie in der Touristinformation der Stadt Lichtenfels (Tel. 09571-795101).
Vom 01. Juli bis 09. Juli führt eine Informationsrundreise auf die Grüne Insel nach Irland und über das verlängerte Wochenende vom 03. bis 07. Oktober stehen das Berchtesgadener sowie Salzburger Land auf dem Programm. Tradition hat inzwischen auch ein Adventsausflug, der im laufenden Jahr am 08. Dezember voraussichtlich nach Marienbad führt. Informationen zu den Veranstaltungen sind über Heinz Gärtner (Tel. 09571-88750) möglich.
Ein großer Stellenwert der Arbeit des DGB-Ortskartells, führte Heinz Gärtner aus,  werde auf die Zusammenarbeit mit kirchlichen Arbeitnehmerverbänden gelegt. So setzt sich das DGB-Ortskartell vor Ort in der "Allianz für den Freien Sonntag" für einen aktiven Sonntagsschutz ein.
Unter der Leitung von Mathias Eckardt wurde dann der Vorstand neu gewählt. Dabei ging es bei allen Funktion einvernehmlich zu. Neuer und alter Vorsitzender bleibt Heinz Gärtner. Die Stellvertretung übt künftig Peter Zillig aus. Als seit vielen Jahren zuverlässiger Kassier wurde Horst Hollfelder bestätigt. Zu den Revisoren wurden Frank Bergmann und Hans-Georg Schmidt ernannt.
Mathias Eckardt und Heinz Gärtner entließen mit dankenden Worten Heinz Pfister und Heinz Weber, die über Jahrzehnte im Vorstand mitwirkten, in den „Ruhestand“. Als Anerkennung für ihre Treue und Verdienste erhielten sie ein Präsent.

Ehrung Ortskartell Schney

Mathias Eckardt (links), Heinz Gärtner (2.v.r.) und Peter Zillig (rechts) ehrten die beiden Urgesteine des DGB-Ortskartells Heinz Pfister (2.v.l.) sowie Heinz Weber (verhindert) für ihr langjähriges Engagement.
Peter Zillig

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