Deutscher Gewerkschaftsbund

03.04.2012

Hof ist bunt

Aufruf des DGB: Hof bleibt auch am 1. Mai Nazifrei!

Die Neonazis mobilisieren für den 1. Mai in Hof. Sie rufen auf: „Heraus zum 1. Mai“ und „Zeitarbeit abschaffen“. Was sich auf den ersten Blick liest, wie von Gewerkschaften abgeschrieben, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als die altbekannte, braune Soße aus Rassismus, Nationalismus und Gewerkschaftsfeindlichkeit.

Trittbrettfahrer der sozialen Frage
Die Neonazis versuchen, die sozialen Probleme in Deutschland für ihre niederen Anliegen zu nutzen.
Es geht ihnen nicht um alle Beschäftigten in den Betrieben sondern angeblich um die „deutschen Arbeiter“.
Es geht ihnen nicht um die Interessen aller hier lebenden und arbeitenden Menschen, sondern sie wollen allein „den Deutschen ein materiell sorgenfreies Leben“ garantieren.
Die vermeintliche Lösung der Braunen ist immer: Deutsche Arbeitsplätze für Deutsche! Dieser Kern ist und bleibt Rassismus pur!

Frontal gegen Gewerkschaften
Die Gewerkschaften sind die Interessenvertreter aller Beschäftigten in den Betrieben und all ihrer Mitglieder: egal ob groß oder klein, türkisch oder fränkisch, Mann oder Frau, Christ oder Moslem. Das ist die Einheitsgewerkschaft. Eine zentrale Lehre aus der Zeit des Faschismus.
Deshalb sind die Gewerkschaften den Neonazis ein Dorn im Auge. Deshalb hetzen sie gegen Gewerkschaften und beschimpfen sie als „volksfeindlich“ und als „Arbeiterverräter“.
Diese verbalen Angriffe auf Gewerkschaften sind nicht alles. Zunehmend werden aktive Kolleginnen und Kollegen in rechten Netzwerken persönlich diffamiert, bloßgestellt oder es wird dazu aufgefordert, sie „anzufassen“.

Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen
Mit diesen Verunglimpfungen setzen die heutigen Rechten fort, was ihre Urväter, die Nationalsozialisten, vorgemacht haben. Alte und neue Nazis betrachteten und betrachten die Gewerkschaften als „volks- und vaterlandsfeindlich“, als „nationalen Hemmschuh“. Diese Denke entsteht, wenn sich alles um die Nation als einzigen Bezugspunkt dreht. Die Konsequenz daraus waren das Verbot und die Zerschlagung der Gewerkschaften, sowie die Verfolgung und Ermordung ihrer Mitglieder und Funktionäre.

Wer freie Gewerkschaften will, wer einheitliche Tarifverträge und kollektive Regelungen will, wer Gewerkschaften also als die Interessenvertretung aller abhängig Beschäftigten will, der/die steht auf gegen Neonazis und deren widerwärtigen Versuch, sich als Sprachrohr für die Beschäftigten aufzuspielen.

Gemeinsam am 1. Mai:       Für Gute Arbeit in Europa!

                                           Für gerechte Löhne!

                                           Für soziale Sicherheit!

                                           Für alle!

 Gegen die braunen Trittbrettfahrer, denn Hof wird am 1. Mai so buchstabiert:

                                          Hochfranken
                                          Ohne
                                          Faschisten


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