Deutscher Gewerkschaftsbund

25.01.2017
Coburg

Rente muss auch morgen reichen!

Mehr als 100 Gäste waren der Einladung zur Veranstaltung "Rente muss auch morgen reichen" mit Dr. Hans Jürgen Urban in das Pfarr- und Dekanatszentrum Sankt Augustin in Coburg gefolgt. Nach einer Begrüßung durch den DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias Eckardt eröffnete Dr. Hans-Jürgen Urban, der als IG Metall Vorstandsmitglied für Sozialpolitik zuständig ist, eröffnete seinen Vortrag mit der Forderung nach einem umgehenden Ende des weiteren Absinkens des gesetzlichen Rentenniveaus, denn: "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht arm und auf staatliche Unterstützung angewiesen sein", so Urban. Von den ehemals 53 Prozent zur Jahrtausendwende ist der Wert auf bereits 47,5 Prozent gesunken und werde noch weiter sinken, was vor allem die jüngere Generationen betreffe, meint der Rentenexperte.

Um die Rente zu retten, darf dies jedoch nicht laut der Gewerkschaften zur Anhebung der Regelaltersgrenze führen, die derzeit bei 67 Lebensjahren definiert wird. Um die Rente zukunftssicher zu machen, müsse man zur echten paritätischen Beitragsfinanzierung zurückkehren. Nämlich einer, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beziehungsweise Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gleichermaßen belaste.

Einen runden Abschluss bot die Diskussion am Ende. Nobert Jungkunz von der Katholischen Betriebsseelsorge beendete den Abend mit einem Schlusswort.


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