Deutscher Gewerkschaftsbund

11.09.2014

Zeichen gegen Rechts

Coburg ist bunt

Kein Platz für Nazis! Coburg ist bunt - dieses Zeichen setzte das Bündnis Coburg Stadt und Land - bunt, weltoffen, tolerant am vergangenen Wochenende. In Rottenbach veranstaltete die NPD auf einem privaten Grundstück ein Sommerfest. "Wir müssen etwas tun, denn Stillschweigen führt nur dazu, dass sich die Nazis an solchen Orten festsetzen", so DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias Eckardt.

Den Nazis entgegen trat auch Landrat Michael Busch mit dem Regionalmanager Stefan Hinterleitner und den Bündnispartnern. "Gemeinsam treten wir für Demokratie, Menschenrechte und Respekt ein",  so die Botschaft. Bei der Friedensandacht in der Rottenbacher Matthäus-Kirche betonte Dekan Christoph Liebst in seiner Predigt die Ablehnung gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt. Gemeinsam zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf zur sogenannten Festwiese.

Diese ist im Besitz des 71-jährigen Hermann Schwede, dem NPD-Kandidaten 2005 für die Bundestagswahl und 2013 für die Landtagswahl. Sein Vater ist Franz Schwede. Schwede gründete 1922 die NSDAP Ortsgruppe und wurde 1930 in Coburg zum ersten Nazi-Bürgermeister in Deutschland gewählt.

Einig waren sich die Bündnismitglieder bei der Kundgebung, dass jetzt gehandelt werden muss. "Wir dürfen nicht zusehen! Gleichgültigkeit und Zurückhaltung führen nur dazu, dass sich die Nazis in der Region festsetzen!" Daher appellierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Bürgerinnen und Bürger in Rottenbach und der gesamten Region gemeinsam den Nazis keine Gelegenheit zu geben, ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten.


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